Stiftungsrat

Der Stiftungsrat wird aus Persönlich- keiten aus der Kunst- und Kulturszene zusammengesetzt, allesamt Experten in ihren Themenbereichen. Sie werden für eine Amtsperiode von drei Jahren gewählt, welche zwei Mal verlängert werden kann.

Entdecken Sie auf dieser Seite die aktuellen Mitglieder des Stiftungsrates, sowie alle historischen Mitglieder, welche die Geschichte der Fondation Nestlé pour l’Art 30 Jahre lang geschrieben, geformt und begleitet haben.

Aktuelle Mitglieder

Daniel Baumann

Experte für die bildenden Künste

Daniel Baumann – Fondation Nestlé pour l’Art

Daniel Baumann, Direktor der Kunsthalle Zürich, trat 2016 als Experte für die bildenden Künste der Fondation Nestlé pour l’Art bei. Als profunder Kenner der Szene iniitierte Daniel Baumann, unter Anderem, die Gründung des Offspace New Jerseyy, das Shift Festival oder war verantwortlich für das Projekt „Nordtangente – Kunsttangente“ in Basel. International war er als Kurator in Asien, Europa und den USA tätig und hat als Autor für Magazine wie Artforum, Kunstbulletin oder Parkett mitgewirkt. 2013 organisierte er mit Dan Byers und Tina Kukielski im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh die Carnegie International 2013, die größte internationale Biennale für zeitgenössische Kunst in den USA.

Tobias Brenk

Experte für die darstellenden Künste (deutsche Schweiz)

Tobias Brenk – Fondation Nestlé pour l’Art

Tobias Brenk trat 2018 als Experte für die darstellenden Künste in der deutschen Schweiz in den Stiftungsrat der Fondation Nestlé pour l’Art ein. Als Absolvent der angewandten Theaterwissenschaft in Gießen assistierte er den künstlerischen Direktoren Tom Stromberg und Matthias von Hartz beim Theaterfestival Impulse. Von 2008 bis 2018 war er Dramatiker und Produktionsleiter an der Kaserne Basel und seit 2012 Dramaturgieberater bei den Internationalen Theaterfestspielen in Basel, für die er die Ausgabe 2018 leitete. Seit 2019 ist Tobias Brenk für das Programm „COINCIDENCIA – Schweizerisch-südamerikanischer Kulturaustausch“ innerhalb von ProHelvetia verantwortlich.

Tobias Brenk hat für verschiedene Jurys gearbeitet, unter anderem für die Zurich City Dance Commission oder die Contemporary Swiss Dance Days 2013. Er ist Mitherausgeber der Publikation “Dokument, Fälschung, Wirklichkeit. Materialband zum persönlichen Dokumentarischen Theater” (2014) sowie dem kürzlich erschienenen Band “Echoraum Kaserne Basel” (2018).

David Frick

Vertreter der Stifterin und Mitglied des Vorstands der Nestlé AG

David Frick – Fondation Nestlé pour l’Art

David Frick vertritt die Stifterin seit 2007 im Stiftungsrat der Fondation Nestlé pour l‘Art. Absolvent der Rechtswissenschaften der Universitäten Zürich und Harvard, ist er als Rechtsanwalt sowohl in Zürich als auch in New York zugelassen. Nach einer Karriere in einer Anwaltskanzlei wechselte David Frick zunächst zur Crédit Suisse-Gruppe, dann 2006 zu Nestlé S.A., wo er derzeit die Abteilung Corporate Governance, Compliance und Corporate Services leitet. Er ist ebenfalls Sekretär des Verwaltungsrates.

Olivier Kaeser

Präsident und Experte für die darstellenden Künste (französische Schweiz)

Experte für die darstellenden Künste (französische Schweiz)

Olivier Kaeser – Fondation Nestlé pour l’Art

Der an der Universität Genf ausgebildete Kunsthistoriker Olivier Kaeser war Mitbegründer und co-Direktor – zusammen mit Jean-Paul Felley – von attitudes, einer unabhängigen Kunststruktur, die zwischen 1994 und 2012 in Genf und anderswo tätig war und von der Fondation Nestlé pour l’Art unterstützt wurde. Von Ende 2008 bis Ende 2018 war er co-Leiter des Centre Culturel Suisse in Paris, der französischen Niederlassung von Pro Helvetia – Schweizerische Stiftung für Kultur. Seit 2019 ist er unabhängiger Kurator, leitet Arta Sperto (www.artasperto.ch), eine multidisziplinäre künstlerische Struktur ohne festen Standort, und hat Mandate, insbesondere als Chefredakteur des Grand Théâtre Magazines in Genf. Olivier Kaeser trat 2013 dem Stiftungsrat als Experte für darstellende Künste in der französischsprachigen Schweiz und 2015 als Präsident bei.

Rosmarie Lang Richner

Strategische Beraterin

Direktionsassistentin

Rosmarie Lang Richner – Fondation Nestlé pour l’Art

Rosmarie Lang Richner, die seit der Eröffnung der Büros der Stiftung in Lausanne im Jahr 1994 anwesend war, übernahm 1996 die Leitung der Institution, um sie zu der einflussreichen Stiftung zu führen, die wir heute kennen. Als Visionärin erkannte sie früh die Bedeutung der Professionalisierung von Stiftungen und schloss sich seit den Anfängen dem SwissFoundations-Netzwerk an, das den Erfahrungsaustausch, die Transparenz und die Professionalität im Schweizerischen Stiftungssektor fördert. Von der Relevanz des Austauschs aus verschiedenen Sektoren überzeugt, verleitete sie die Stiftung dazu ein aktives Mitglied des Forum Kultur und Ökonomie zu werden, in dem öffentliche und private Akteure aus dem Finanzierungssektor der Kultur zusammenkommen. Im Jahr 2019 trat Rosmarie Lang Richner als strategische Beraterin dem Stiftungsrat bei, um die Stiftung in den letzten Jahren mit ihrem perfekten Wissen über die Institution und ihre Geschichte zu bereichern.

Béatrice Zawodnik

Expertin für die Musik

Béatrice Zawodnik – Fondation Nestlé pour l’Art

Béatrice Zawodnik wurde bei den größten Lehrern, darunter Heinz Holliger, ausgebildet und führt eine facettenreiche Karriere: 20 Jahren als Interpretin – ihr Repertoire reicht von Barockmusik bis hin zu zeitgenössischem Schaffen – 10 Jahre als Pädagogin und mehr als 10 Jahre als musikalische Kuratorin, Koordinatorin und Direktorin von Projekten und Institutionen. Im April 2020 schloss sie ihre musikalische Ausbildung mit einem Masters in Administration (MPA) bei IDHEAP, UNIL Lausanne, ab. Nach 6 Jahren als Koordinatorin des vorprofessionellen Sektors, 5 Jahre als Direktorin des klassischen Standortes der HEMU in Lausanne, ist sie seit September 2018 Bildungskoordinatorin an der Musikhochschule Genf (HEM). Von 2000 bis 2016 war sie Oboistin des Ensemble Contrechamps sowie 2005 Gründungsmitglied des Ensemble Vortex und 2010 des Ensemble Vide – einer interdisziplinären Plattform für die Erforschung des zeitgenössischen Klangs. Béatrice Zawodnik trat 2016 als Musikexpertin dem Stiftungsrat der Fondation Neslé pour l‘Art bei.

Generalsekretariat

Béatrice Demenet

Generalsekretärin

Administrative Mitarbeiterin

Béatrice Demenet – Fondation Nestlé pour l’Art

Seit dem Beginn ihrer beruflichen Laufbahn mit dem Kulturbereich verbunden, war Béatrice Demenet-Gugelmann in verschiedenen Kultur- und Medieninstitutionen tätig, insbesondere im deutsch-französischen Kulturkanal ARTE in Straßburg und Paris.

Ihre Leidenschaft für die verschiedenen Facetten welche die Kultur zu bieten hat, leitete sie 2012 dazu der Fondation Nestlé pour l‘Art beizutreten. Seit 2019 begleitet sie als Generalsekretärin die Stiftung bei ihren Aufgaben und pflegt gleichzeitig die Verbindung zu den unterstützten Künstlern und Institutionen.

Rosmarie Lang Richner

Generalsekretärin

Rosmarie Lang Richner – Fondation Nestlé pour l’Art

Rosmarie Lang Richner, die seit der Eröffnung der Büros der Stiftung in Lausanne im Jahr 1994 anwesend war, übernahm 1996 die Leitung der Institution, um sie zu der einflussreichen Stiftung zu führen, die wir heute kennen. Als Visionärin erkannte sie früh die Bedeutung der Professionalisierung von Stiftungen und schloss sich seit den Anfängen dem SwissFoundations-Netzwerk an, das den Erfahrungsaustausch, die Transparenz und die Professionalität im Schweizerischen Stiftungssektor fördert. Von der Relevanz des Austauschs aus verschiedenen Sektoren überzeugt, verleitete sie die Stiftung dazu ein aktives Mitglied des Forum Kultur und Ökonomie zu werden, in dem öffentliche und private Akteure aus dem Finanzierungssektor der Kultur zusammenkommen. Im Jahr 2019 trat Rosmarie Lang Richner als strategische Beraterin dem Stiftungsrat bei, um die Stiftung in den letzten Jahren mit ihrem perfekten Wissen über die Institution und ihre Geschichte zu bereichern.

Ehemalige Mitglieder

Sandro Lunin

Experte für die darstellenden Künste (deutsche Schweiz)

Sandro Lunin – Fondation Nestlé pour l’Art

Sandro Lunin ist seit mehreren Jahrzehnten im Bereich Theater und Tanz tätig. In den 1980er Jahren war er Koleiter des Theaterbüros der Roten Fabrik in Zürich und Mitbegründer des Blickfelder Festivals, einer internationalen Plattform für experimentelles Theater für junges Publikum. Von 1997 bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Schlachthaus-Theaters in Bern, dann bis 2017 künstlerischer Leiter des Zürcher Theaterspektakels. 2018 übernahm dieser große Kenner des afrikanischen Kontinents und des Nahen Ostens die künstlerische Leitung der Kaserne Basel. Sandro Lunin ist von 2014 bis 2018 Experte für die darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum bei der Fondation Nestlé pour l‘Art.

Christian Fausch

Experte für die Musik

Christian Fausch – Fondation Nestlé pour l’Art

Nach seinem Musikstudium an der Basler Musikakademie studierte Christian Fausch Kulturmanagement in Wien. Von 2000 bis 2004 arbeitete er für die Münchner Philharmoniker und übernahm 2005 die künstlerische Leitung des Collegium Novum Zürich. Von 2012 bis 2019 leitete er die Junge Deutsche Philharmonie, seit 2016 ist er Künstlerischer Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern sowie Geschäftsführer der damit verbundenen Deutschen Ensemble Akademie. Christian Fausch war von 2008 bis 2016 für die Musik bei der Fondation Nestlé pour l’Art.

Madeleine Schuppli

Expertin für die bildenden Künste

Madeleine Schuppli – Fondation Nestlé pour l’Art

Madeleine Schuppli studierte Kunstgeschichte an den Universitäten Genf, Hamburg und Zürich und absolvierte einen Master of Advanced Studies in Kulturmanagement an der Universität Basel. Zunächst als Ausstellungsassistentin an verschiedenen Museen in der Schweiz und Deutschland tätig, wurde sie 1996 Kuratorin der Kunsthalle Basel. Von 2000 bis 2007 wirkte sie als Direktorin für das Kunstmuseum Thun. Madeleine Schuppli war von 2007 bis 2020 Direktorin des Aargauer Kunsthauses, wo sie zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen realisierte u.a. mit Fiona Tan, Christian Marclay, Mark Wallinger, Miriam Cahn und Sophie Taeuber-Arp. 2009 initiierte sie die innovative Ausstellungsreihe für junge Kunst CARAVAN zur Förderung aufstrebender Schweizer Kunstschaffenden. Ausserdem verantwortet sie eine aktive Sammlungspolitik mit Fokus auf zeitgenössische Werke Schweizer Kunst und eine dialogische Präsentation der Bestände. Seit Februar 2020 ist sie als Leiterin Visuelle Künste bei Pro Helvetia verantwortlich. Madeleine Schuppli war von 2007 bis 2015 Expertin für die visuellen Künste bei der Fondation Nestlé pour l’Art.

Maren Rieger

Expertin für die darstellenden Künste

Maren Rieger – Fondation Nestlé pour l’Art

„Von 2004 bis 2012 war ich als Stiftungsrätin verantwortlich für die Entscheidungen über Beiträge, die aus dem Bereich des Tanzes, des Theaters und der Performancekunst der Schweiz gesprochen wurden. Es war mir ein grosses Anliegen, innovative, junge Künstler*innen zu fördern, die oftmals noch nicht für eine Unterstützung durch Stadt und Kanton qualifizierten. Der Beitrag der Stiftung konnte hier die Aufmerksamkeit der öffentlichen Gremien erreichen. Er bestand nicht nur in finanzieller Hinsicht: wir führten intensive Gespräche mit den Künstler*innen, liessen Sie an unserem professionellen Netzwerk teilhaben, förderten interdisziplinäre Ansätze beidseits des «Röschtigrabens» und darüber hinweg. Wir engagierten uns in mehrjährigen Partnerschaften mit definierten Zielen, die in einem produktiven Dialog gemeinsam festgelegt und evaluiert wurden. Wir entwickelten einen symbolischen Mehrwert: précisement et précieux.“

Maren Rieger (M.A.) verbindet Theorie und Praxis des Theaters als Dozentin an den Hochschulen der Künste in Bern und Zürich, als freiberufliche Dramaturgin und Kuratorin sowie als Expertin für die Performativen Künste in Gremien und Jurys in der Schweiz und in Deutschland. Von 1999-2004 war sie Leitende Dramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich: Neben der Spielplangestaltung und Förderung junger Autor*innen verantwortlich für die Konzeption und Organisation interdisziplinärer Reihen mit Wissenschaftler*innen, Bildenden Künstler*innen und Performer*innen. 1997-1999 freiberufliche Recherche experimenteller Theaterformen und Performance Kunst u.a. Forced Entertainment, Sheffield. 1993-1997 am Schauspiel Staatstheater Stuttgart sowie 1989–1993 am Freiburger Theater im festen Engagement. 1988 – 1994 Mitgründerin des Feministischen Archivs Freiburg (D), Mitgründerin von «Wüste Alma – Initiative für feministischen Wissensdurst und Tatendrang».

Philip Ursprung

Präsident und Experte für die bildenden Künste

Philip Ursprung – Fondation Nestlé pour l’Art

Philip Ursprung studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Genf, Wien und Berlin. 1993 wurde er an der FU Berlin promoviert. Er lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Columbia University New York und der Universität Zürich. Seit 2011 ist es Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich und war von 2017-2019 Vorsteher des Departements Architektur. Philip Ursprung war von 2003 bis 2014 Präsident des Stiftungsrates der Fondation Nestlé pour l’Art, sowie Experte für die bildenden Künste.

Bernard Daniel

Vertreter der Stifterin

Bernard Daniel – Fondation Nestlé pour l’Art

Bernard Daniel studierte Jura an der Universität Genf und übernahm von 1967 bis 1972 verschiedene Positionen im Internationalen Komitee vom Roten Kreuz im Nahost, auf der arabischen Halbinsel, in Vietnam, Kambodscha und Südostasien. 1973 wechselte er zu Nestlé S.A., zuerst als Leiter der Kommunikation, 1982 wurde er zum Sous-directeur und Leiter des Generalsekretariats ernannt, 1987 übernahm er die Stelle des stellvertretenden Direktors und werde später im selben Jahr zum Generalsekretär und Sekretär des Verwaltungsrates ernannt. Schließlich übernahm er 1994 die Stelle des Direktors / Generalsekretärs des Verwaltungsrats. Auf persönlicher Ebene ist Bernard Daniel in vielen Bereichen involviert, einschließlich der Kultur, als Mitglied der Kommission „Mécènes-Entreprises“ der Fondation de l’Hermitage (2009-2019) oder als Mitglied der Stiftung encouragement à la création artistique et soutien à la culture in Montreux (ab 2017). Von 1991 bis 2007 vertrat Bernard Daniel die Stifterin innerhalb der Fondation Nestlé pour l’Art.

Philippe Albèra

Experte für die Musik

Philippe Albèra – Fondation Nestlé pour l’Art

Philippe Albèra studierte Musik am Genfer Konservatorium und Musikwissenschaft an der Universität Paris VIII. Ab 1974 unterrichtet er Musiktheorie, Musikgeschichte und Analyse am Conservatoire Populaire de Musique. Er arbeitet als Journalist in Paris und Genf und moderiert ein Programm für den Radiosender France-Culture. 1977 gründet er Contrechamps, dessen Direktor er bis 2005 bliebt, 1980 das Ensemble Contrechamps, 1983 die Revue Contrechamps und 1991 die Éditions Contrechamps, für die er noch immer verantwortlich ist. Zwischen 1984 und 1998 ist er künstlerischer Koordinator am Salle Patino in Genf und gründet 1992 das Festival Archipel.

Philippe Albèra ist Professor für Musikgeschichte und -analyse am Konservatorium Lausanne, für Musikgeschichte und -ästhetik sowie für die Analyse der Musik des 20. Jahrhunderts am Genfer Konservatorium. Er hat zahlreiche Texte verfasst und zwei Bücher veröffentlicht. „Le son et le sens. Essais sur la musique de notre temps“ und „Le parti pris des sons. Sur la musique de Stefano Gervasoni“. Er erhielt auch zahlreiche Preise wie den Preis der Stadt Genf in 2003, den Prix Meylan in 2007, den Preis „Happy New Ears“ in München in 2011 und den Preis der Schweizerischen Eidgenossenschaft in 2015. Philippe Albèra ist von 1999 bis 2007 Experte für den Musikbereich bei der Fondation Nestlé pour l’Art.

Claudia Jolles

Expertin für die bildenden Künste

Claudia Jolles – Fondation Nestlé pour l’Art

Claudia Jolles studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Deutsche Literatur von 1979 bis 1984 an den Universitäten Bern, Genf und Zürich. 1985 arbeitete sie an der Ilya Kabakovs Ausstellung „On the Margin“ in der Kunsthalle Bern mit. Seit 1989 arbeitet sie als Kuratorin und unabhängige Kunstkritikerin für verschiedene Medien. Seit 1996 ist sie Chefredakteurin des Kunstbulletins. Claudia Jolles war von 1998 bis 2006 Expertin für das Gebiet der bildenden Kunst bei der Fondation Nestlé pour l’Art.

David de Pury

Vertreter der Stifterin

David de Pury – Fondation Nestlé pour l’Art

Der ehemalige Diplomat David de Pury hatte zwischen 1970 und 1991 eine Reihe von Regierungsposten inne, unter anderem im Außenministerium in Bern. Ende der 1980er Jahre war er Gouverneur der Schweiz bei der interamerikanischen Entwicklungsbank. Zwischen 1992 und 1996 war de Pury außerdem Co-Vorsitzender von ABB und Mitglied des Verwaltungsrates mehrerer Unternehmen, insbesondere von Nestlé. 1996 gründete er seine eigene Firma, de Pury, Pictet, Turrettini. De Pury war auch Präsident der französischsprachigen Tageszeitung „Le Temps“ und Vizepräsident des Festivals für klassische Musik in Luzern. Er vertrat Nestlé von 1997 bis 2000 im Stiftungsrat.

Peter Böckli

Vertreter der Stifterin

Peter Böckli – Fondation Nestlé pour l’Art

Peter Böckli studierte Rechtswissenschaft an der Universität Basel, wo er 1960 mit einer Arbeit zum Aktienrecht promoviert wurde. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung 2001 als ausserordentlicher Professor mit Lehraufträgen für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel. Daneben hatte er Mandate als Verwaltungsrat von Schweizer Publikumsgesellschaften. Vom Schweizer Bundesrat wurde er in Expertenkommissionen zur Vorbereitung der Revision von Bundesgesetzen berufen. Als Mitglied des Verwaltungsrates von Nestlé war er von 1995 bis 2003 Mitglied der Stiftungsrates des Fondation Nestlé pour l’Art.

Regula Gerber

Expertin für die darstellenden Künste

Regula Gerber – Fondation Nestlé pour l’Art

Regula Gerber studierte Theater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Germanistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Universität Stuttgart. Danach arbeitete sie als Redakteurin, Autorin und Moderatorin in Hörfunk und Fernsehen, jedoch bildet die Tätigkeit an Theaterhäusern ihren Berufsschwerpunkt. Als Schauspielerin war sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Theater am Neumark in Zürich engagiert. 1984 gründete sie mit Alexander Seer in Stuttgart das Theater für Gegenwartsautoren ‚Theater Die Rampe‘. Dieses machte mit zahlreichen Uraufführungen bundesweit auf sich aufmerksam.  1998 übernahm sie die Intendanz des Theaters Bielefeld (Schauspiel, Oper, Orchester und Ballett) und 2005 wurde sie Generalintendantin am Nationaltheater Mannheim. In beiden Häusern sorgte sie für zahlreiche Uraufführungen und Auftragsarbeiten in Musiktheater und Schauspiel. Seit 2013 arbeitet sie als Regisseurin. Regula Gerber war von 1994 bis 2003 Expertin für die darstellenden Künste bei der Fondation Nestlé pour L’Art und von 1996  bis 2002  deren Vizepräsidentin. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste in Frankfurt am Main.

Cäsar Menz

Präsident

Experte für die bildenden Künste

Cäsar Menz – Fondation Nestlé pour l’Art

Cäsar Menz studierte Kunstgeschichte an der Universität Basel und arbeitete am Kunstmuseum Bern sowie am Bundesamt für Kultur. Zwischen 1994 und 2009 war er Direktor der Musées d’art et d’histoire in Genf, deren ehrenamtliche Direktion er schliesslich übernahm. Von 1993 bis 2002 war Cäsar Menz Experte auf dem Gebiet der bildenden Künste bei der Fondatio Nestlé pour l’Art und übernahm von 1997 bis 2002 den Vorsitz des Stiftungsrates.

Claude Weber

Direktor

Mitglied

Claude Weber studierte Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität Lausanne und begann seine Karriere bei der Association des Intérêts in Lausanne, bevor er zwei Jahre in Kanada verbrachte. Er kam 1957 als Mitarbeiter der Abteilung für internationale Werbung der Afico SA zu Nestlé. Es folgte eine mehr als 37-jährige Karriere bei Nestlé, die ihn nach Portugal, Bern und Vevey führte, mit einer zweijährigen Tätigkeit von 1978 bis 1980 am IMEDE (Institut pour l’Etude des Méthodes de Direction de l’Entreprise) in Lausanne als Direktor der Corporate Relations. 1980 kehrte er nach Vevey zurück und hatte verschiedene Positionen inne: Assistent in der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten, Berater für Technologietransfer, stellvertretender Direktor und schliesslich Direktor der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten bis zu seiner Pensionierung im Dezember 1993. Seine Leidenschaft für die Kunst und die Kultur führte Claude Weber 1991 dazu mit der Gründung der Fondation Nestlé pour l’Art betraut zu werden, deren Direktor er von 1991 bis 1995 war.

Pierre Lalive d’Epinay

Vertreter der Stifterin

Pierre Lalive d’Epinay – Fondation Nestlé pour l’Art

Pierre Lalive d’Epinay studierte Literatur und Recht an der Universität Genf und wurde 1950 zum Doktor der Rechtswissenschaften ernannt. Er war von 1955 bis 1993 ordentlicher Professor und von 1966 bis 1969 Dekan der Genfer Rechtsfakultät, Professor am Graduate Institute of International Studies in Genf, an den Universitäten Columbia, Brüssel und Cambridge sowie am Graduate Institute of International Studies in Paris und an der Akademie für Internationales Recht in Den Haag. Pierre Lalive d’Epinay war Autor von über 182 internationalen Rechtsveröffentlichungen. Ab 1951 arbeitete er als Rechtsanwalt in Genf und war als Anwalt, Gerichtssekretär oder Schlichter an Hunderten von Verfahren beteiligt. Als Mitglied des Nestlé-Verwaltungsrates war er von 1991 bis 1996 Mitglied des Stiftungsrates der Fondation Nestlé pour l’Art.

Matthias Bamert

Experte für die Musik

Matthias Bamert – Fondation Nestlé pour l’Art

Matthias Bamert ist einer der renommiertesten Dirigenten seiner Generation. 2017 wurde er zum 1. Gastdirigent des Daejeon Philharmonic Orchestra (Südkorea) und zum Chefdirigenten des Sapporo Symphony Orchestra (Japan) ernannt.

Seine international Dirigentenkarriere begann als Assistent von George Szell und Leopold Stokowski und später als Resident Conductor des Cleveland Orchestra unter Lorin Maazel. Ab 1977 war er Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Basel, Musikdirektor der London Mozart Players, dem West Australian Symphony Orchestra und dem Malaysian Philharmonic Orchestra, so wie 1. Gastdirigent des Scottish National Orchestra und des Royal Philharmonic Orchestra.

Für seine über 80 CD’s hat er zahlreiche Preise gewonnen. Als Intendant des Lucerne Festivals (1992-1998) war er für die Eröffnung des KKL Konzertsaals zuständig und gründete das Oster-und Piano-Festival.

Jacqueline Burckhardt

Präsidentin

Expertin für die bildenden Künste

Jacqueline Burckhardt – Fondation Nestlé pour l’Art

Jacqueline Burckhardt, Dr. phil I, liess sich am Istituto Centrale del Restauro in Rom zur Restauratorin ausbilden. Mehrere Jahre restaurierte sie im Kunsthaus Zürich und kuratierte dort auch das Performance-Programm. 1993 promovierte sie an der Universität Zürich mit einer Doktorarbeit über den Manieristen Giulio Romano. Von 1984 bis 2017 war sie Mitgründerin und Redakteurin der Kunstzeitschrift Parkett.

Von 1986 bis 1989 leitete sie die Abteilung „Bildende Kunst“ im Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich und war gleichzeitig Präsidentin der Schweizerischen Graphischen Gesellschaft. Zudem war sie Mitglied des Stiftungsrats der Fondation Nestlé pour l’art, übernahm dort 1994 die Präsidentschaft bis sie 1998 Präsidentin der Eidgenössischen Kunstkommission wurde. Sie setzte sich auch im Comité technique des Centre d’art Contemporain in Genf ein oder im Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft und in jenem der Kunsthalle Bern. Mehrere Jahre dozierte sie an der Università di Architettura in Mendrisio und wirkte von 2009 bis 2017 als Direktorin der Sommerakademie in Zentrum Paul Klee. Heute schreibt sie vor allem Kunstkritik.

Maurice Besset

Vize-Präsident

Von 1947 bis 1958 leitete Maurice Besset das französische Institut in Innsbruck und anschließend das Maison de la France in Berlin. 1960 bis 1965 wurde er zum Kurator des Musée national d’art morderne in Paris ernannt. Dort entwickelte er ein multidisziplinäres Programm, das den Stil des künftigen Centre Pompidou vorwegnahm. 1969 wurde Maurice Besset zum Kurator des Grenoble-Museums ernannt und organisierte 1972 eine der ersten Ausstellungen des Grafikdesigners Roman Cieslewicz. Er verließ diesen Posten 1975, lehrte bis 1991 an der Universität Genf und leitete dann das Nationale Institut für Kunstgeschichte in Genf. Er war Kurator für mehr als 200 Ausstellungen, darunter die Le Corbusier-Ausstellung in Tokio im Jahr 1958 oder La Couleur seule im Musée d’art contemporain de Lyon im Jahr 1988. Maurice Besset war von 1991 bis 1994 Vize-Präsident des Stiftungsrates.

Paul R. Jolles

Präsident

Paul R. Jolles – Fondation Nestlé pour l’Art

Paul R. Jolles studierte an den Universitäten Bern, Lausanne und Harvard, wo er promovierte. Ab 1943 war er Mitarbeiter der schweizerischen Bundesverwaltung, zunächst im Eidgenössischen Politischen Departement (heute EDA), anschliessend im Volkswirtschaftsdepartement. Von 1957 bis 1961 war Jolles stellvertretender Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien. Im Jahr 1961 kam Paul R. Jolles als Delegierten des Bundesrates für Handelsverträge zurück nach Bern. Von 1966 bis 1984 war Paul R. Jolles Direktor des Bundesamtes für Aussenwirtschaft. Paul R. Jolles war ausserdem Präsident der Kunsthalle Bern. Nach seinem Rücktritt aus dem Staatsdienst wurde er Verwaltungsratspräsident des Nestlé-Konzerns und Privatdozent an der Universität Bern. Paul R. Jolles präsidiert den Stiftungsrat von 1991 bis 1994.